Wie umgehen mit Traumapatienten? Dieser Frage ging der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt und sexuellen Missbrauch des Kreises Heinsberg gestern im Kreishaus nach. Bei der Podiumsdiskussion wurde vor allem eines kritisiert: Zu wenige Stellen, die helfen können.
Ein Trauma entstehe aus einem Ereignis, das weit außerhalb der sonst üblichen Erfahrung eines Menschen liege, erläuterte Referentin Claudia Bredenbeck, leitende Oberärztin des Zentrums für Psychotraumatologie am Alexianer Krankenhaus in Krefeld.
Unfälle, Naturkatastrophen, aber auch gewalttätige und sexuelle Übergriffe auf einen Menschen können dazu führen. Beeinträchtigtes Gedächtnis (“Filmriss”), Angstzustände, Alpträume, Reizbarkeit und emotionale Taubheit seien einige von vielen möglichen Reaktionen.
Erkelenz: Hilfe für Traumapatienten | RP ONLINE.
