von Gerhard GnauckDie neuen Shopping-Malls und großen Einkaufszentren im Osten Europas sind mehr als nur ein Wirtschaftsfaktor. Sie sind, vor allem an Orten sozialen Kahlschlags und postsozialistischer Hässlichkeit, auch ein ästhetisches Ereignis und eine Lebenswelt für sich. In Polen sind sie das ganze Wochenende geöffnet, oft bis in die späten Abendstunden. Wo der öffentliche Raum verwüstet ist, verlocken und verführen sie zu langen Aufenthalten – und zu Tätigkeiten, die man in einer Shopping-Mall nicht vermuten würde.
Wenig Liebe und viel Kapitalismus
Quelle und weiterlesen
http://www.welt.de/vermischtes/article84…gegen-Ware.html




