Stefan Krastels Marsch wirkt weiter
Offenburg (kobinet) In den Monaten August und September letzten Jahres wanderte Stefan Krastel zusammen mit seinem vierbeinigen Freund nahezu 800 Kilometer zu Fuß vom badischen Offenburg ins ferne Berlin. Er wollte die Öffentlichkeit und die Politik auf die Nöte pflegender Angehöriger aufmerksam machen. Obgleich lange vorher angekündigt, wurde er von der Polizei am Kanzleramt abgewiesen. Nun ist er also wieder zuhause und hatte Zeit, die vielen Eindrücke dieser Reise zu bewerten. In einem Interview mit der Badischen Zeitung Offenburg berichtet er von vielen Menschen, die ihn auf seinem langen Marsch unterstützt haben. Auch die Medien berichteten ausführlich. Entlang der Strecke erschienen in vermutlich jeder Zeitung Artikel über ihn, Rundfunk und Fernsehen berichteten. Auch die kobinet-nachrichten widmeten im 20 Beiträge. Und das Medieninteresse hält an. In den nächsten Wochen ist Krastel zwei mal im Fernsehen und einmal in einer großen Radiosendung: 22.01. um 22:00 Uhr im Nachtcafé des SWR bei Wieland Backes 26.01. um 10:00 Uhr in der Radiosendung des SWR 1 “Leute” sowie am 06.02. um 17:30 Uhr in “VIVO” des Fernsehsenders 3sat Eventuelle Wiederholungstermine listen die kobinet-Medientipps auf. Krastels Marsch hat das Thema Pflege wieder in die Öffentlichkeit gebracht. Die Tatsache, dass er von der Bundesregierung ignoriert wurde, hat vielen Menschen gezeigt, welchen Stellenwert die Pflege in der Politik besitzt. Der SWR war vor Ort und hat von dem Verweis durch die Polizei ausführlich berichtet. Aber Krastel gibt nicht auf und sucht weiterhin die Öffentlichkeit. Er berichtet in der Badischen Zeitung, dass seine Forderung zunächst 500 Millionen Euro kosten würde. Dieses Geld würde jedoch auf der anderen Seite Einsparungen in mindestens der selben Höhe bringen. Seit seinem Marsch bekommt er deutschlandweit auf Tagungen die Möglichkeit, seine Erfahrungen und Forderungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Interview mit Stefan Krastel in der Badischen Zeitung, Offenburg

